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  • Juli 1, 2026

Was ist der Unterschied zwischen Tofu und Tempeh?

Pflanzliche Ernährung ist in den letzten zehn Jahren extrem durch die Decke gegangen. Da kann man bei all den neuen Begriffen und Proteinen schon mal den Überblick verlieren.

Deshalb beantworten wir hier die alles entscheidende Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Tofu und Tempeh?

Stell sie dir wie das Power-Duo der pflanzlichen Proteinwelt vor – jeder der beiden hat einen völlig eigenen Vibe:

  • Tofu: Das Chamäleon. Hergestellt aus Sojamilch. Eher der softe Typ, der jeden Geschmack aufnimmt, den du ihm verpasst. Tofu ist wie die weiße Leinwand für deine Küchenkunst: Du entscheidest, was daraus wird.
  • Tempeh: Der High-Performer. Hergestellt aus fermentierten, ganzen Sojabohnen. Der Protein-Protz: kompakt, kernig, bringt eine kräftige, erdige und nussige Note mit an den Start – plus eine ordentliche Portion Ballaststoffe.

Die Kurzversion: Tofu ist mild, dezent und vielseitig, Tempeh ist herzhaft, fermentiert und deutlich bissfester.

Was ist Tofu?

Tofu ist eine Proteinquelle aus Sojabohnen. Die Herstellung ist der von Käse extrem ähnlich: Man fügt der Sojamilch ein Gerinnungsmittel hinzu, wodurch sich die festen Bestandteile absetzen, wie bei Molke und Quark. Der Sojaquark wird dann in Blöcke gepresst – et voilà, Tofu!

Tofoo-Tofu ist extra fest, weil wir ihn besonders hart pressen. Das bedeutet, dass seine Textur deutlich stabiler ist als bei anderem Tofu, der ja gerne mal ein bisschen wässrig und labberig sein kann.

Dass wir Tofoo so gut pressen, sorgt aber nicht nur für die perfekte Konsistenz, sondern auch dafür, dass er Geschmack aufsaugt wie ein Schwamm – deshalb schmeckt marinierter Tofoo auch einfach immer genial!

Tofu ist extrem vielseitig und passt in die verschiedensten Gerichte für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Unsere Website ist vollgepackt mit Rezepten für Tonnen von Tofoo.

Was ist Tempeh?

Stell dir Tofu vor, der regelmäßig ins Fitnessstudio geht. Genau wie Tofu wird auch Tempeh aus Soja gemacht, aber hier wird die ganze Bohne verwendet und fermentiert.

Da die Bohnen ganz bleiben, hat Tempeh eine herrlich stückige, kernige Textur. Tempeh bleibt immer in Form – auch beim Kochen. Er eignet sich daher ideal für knusprige Würfel oder krosse „Speck“-Streifen.

Die Fermentation verleiht ihm im Vergleich zum eher neutralen, softeren Tofu einen leicht nussigen, erdigen Geschmack. Ganz nebenbei sind fermentierte Lebensmittel auch noch richtig gut für die Darmgesundheit.

Die Herstellung von Tempeh dauert deutlich länger als bei Tofu: Nach dem ersten Einweichen der Bohnen kann die eigentliche Fermentation bis zu ein paar Tage dauern (Tofu ist nach dem Einweichen schon in wenigen Stunden ready to rumble).

Sowohl Tempeh als auch Tofu sind extrem nahrhaft. Beide sind also eine geniale Ergänzung für jedes Essen. Tempeh hat einen höheren Proteingehalt als Tofu (über 40 Gramm Eiweiß pro Packung!) und liefert mehr Ballaststoffe (weil eben die ganze Bohne drinsteckt). Tofu hat dafür etwas weniger Kalorien und Fett.

Tofu vs Tempeh?

Tofu ist softer, du kannst ihn also super cremig pürieren oder als „Rührtofu“ in die Pfanne hauen – am schnellsten geht das mit unserem fix und fertigen Scrambled Tofu.

Tempeh hingegen eignet sich zerkrümelt eher als Alternative zu Hackfleisch: Seine festere Konsistenz sorgt dafür, dass er in Eintöpfen und Saucen seine Form und Struktur behält. Denk nur an Tempeh-Tacos oder Tempeh-Chili! Aus Tempeh lässt sich außerdem erstklassiger „Speck“ zaubern – Sabber-Alarm.

Tofu und Tempeh sind beide extrem vielseitige Zutaten und funktionieren in der Küche recht ähnlich (nur dass Tempeh deutlich mehr Biss hat). Tempeh kann gebraten, gebacken oder in Scheiben geschnitten werden und passt in Currys, Pfannengerichte und vieles mehr. Geschmacklich sind dir keine Grenzen gesetzt – Marinieren sorgt dafür, dass das Aroma richtig tief einzieht.

Wegen seiner Textur und seines intensiveren Geschmacks gilt Tempeh oft als die fleischähnlichere Alternative im Vergleich zu Tofu. Damit ist er besonders gut geeignet, wenn du gerade erst ins fleischfreie Kochen einsteigst.

Wir finden: Beide Proteinquellen haben absolut einen Platz in deinem Kühlschrank verdient! Sie sind einfach alle verdammt lecker. Wo du sie bekommst, erfährst du hier.